Quelle: http://www.oh-saft.de/Heute stelle ich euch das allerneueste Projekt der drei Freunde und Gründer Hubertus Bessau, Max Wittrock und Philipp Kraiss, die schon einst das Erfolgs-Start-Up Mymuesli.de gegründet haben: Oh!Saft (www.oh-saft.de).

Jeden Tag frisch gepressten O-Saft auf den Tisch!…

Oh!Saft ist genau am 11. Oktober 2010 online gegangen und die offizielle Website stellt sich als Dienstleister für die Belieferung von „besten“ (Oh!Saft, 2011) Orangen dar. Wofür? Nun, die Idee hinter Oh!Saft ist die, dass die Kunden ab sofort jeden Tag frisch gepressten, echten Orangensaft genießen dürfen! Und das ganz ohne schwere Tüten schleppen, Mangel an den orangen Früchten in der Sommerzeit (und gleichfalls höhere Preise) in den Supermärkte sowie stets schwankenden Qualitätsstandards. Denn Oh!Saft beliefert seine Kunden mit seiner „Oh!Box“ (einem nett-designten Paket), in der jedesmal 30 frische Orangen von der anscheinend besten Sorte, die es auf dem Weltmarkt gibt, alle 14 Tage. Das ist das Angebot im Abo-Paket, das das Startup am stärksten versucht, abzusetzen. Bucht ein Kunde das oben genannte Abo für 12 Monate (alternativ 6 bis zu 12 Monate), so erhält er als Geschenk zusätzlich eine vollelektronische Orangenpresse mit der ersten Oh!Box. Jedoch ist das Abo nicht Pflicht, will man zwar frisch gepressten Orangensaft genießen, aber nicht jeden Tag. Kunden können die Oh!Box auch einzeln bestellen und sich mit einer zusätzlichen Beteiligung an den Transport- bzw. Versandkosten die Box nach Hause liefern lassen. Die Presse bleibt jedoch dann aus. Bei den Abo-Angeboten spart der Kunde sich die monatlichen Versandkosten für die Oh!Box.

Das Konzept für die Gründung von Oh!Saft kam von dem ehemaligen MyMuesli-Praktikanten und jetzigem Freund und nun Mitbegründer Stefan Schwarz. Dieser ist nun der „CEOh!“ des Oh!Saft-Projektes und kümmert sich sowohl für die Website, als auch das Marketing und sonstige organisatorische Aufgaben, die im Startup eben anfallen. Dabei arbeitet Stefan Schwarz ganz eng mit seinem Zulieferer von Orangen, Robert Eden, zusammen. Robert Eden ist bereits ein etablierter Orangen-Experte und -großhändler, der u.a. auch Hotels beliefert – und das das ganze Jahr lang. Robert hat also Ahnung von Orangen, ihren Qualitätsmerkmalen und -standards, und vor allem von der Logistik für diese. Deshalb ist der Großlieferant auch bei Oh!Saft zuständig für den Einkauf und die Logistik.

Die Infrasturktur und die bereits gewonnene und etablierte Kundschaft wird für Oh!Saft dabei von MyMuesli gestellt. Das ist taktisch sehr klug, denn arbeitet das MyMuesli-Unternehmen mit Kunden, die sie bereits einmal von einem Frühstücks-Produkt überzeugt haben! So wie Müsli, gehört auch Orangensaft auf die meisten Frühstückstische deutscher Küchen (und anderen). Das Argument, neben dem gesunden Bio-MyMuesli-Müsli ebenfalls frisch gepressten Orangensaft stehen zu haben, überzeugt. Somit ist das Neu-Projekt der Gründer strategisch gut plaziert.

Doch der tatsächliche Erfolg der neuen Idee muss erst noch verdient werden! Dazu müssen und sind die Gründer gerade dabei, die entsprechenden Erfahrungen mit diesem Produkt am Markt zu sammeln. Es stehen nämlich einige, beachtliche Herausforderungen, die auf das Startup kommen werden, im Raum: das Problem der Lagerung und Frischhaltung der Naturprodukte; das Problem der Haltbarkeit über 14 Tage; die stetige Lieferfähigkeit über alle Jahreszeiten; die variierenden Preise für Orangen am Weltmarkt, usw. (vgl. Kaczmarek, 2010).

Fazit:

Die Oh!Saft-Idee der MyMuesli Gründer und Stefan Schwarz an sich ist innovativ und könnte eine angenehme Erleichterung des Alltags werden, wo man/frau wirklich nicht mehr schwere Tüten nach Hause schleppen muss. Potenzial hat die Idee deshalb auf jeden Fall, weil alltagstauglich! Jedoch sehe ich die größten Probleme darin, dass erstens, der Kunde nach genauer Berechnung leicht erkennen kann, dass der Kilo-Preis für Orangen, der von Oh!Saft angeboten wird, weit über den durchschnittlichen Preisen im Supermarkt liegen (sogar Bio-Orangen würden im Supermarkt weniger kosten, und Oh!Saft-Orangen stellen keine Bio-Orangen dar), und zweitens bis zu 30 Orangen innerhalb von 14 die Haltbarkeit tatsächlich einfach sehr überschreiten würden (sodass die Kunden eventuell die Hälfte ihrer Orangen schließlich wegwerfen müssten).

Ich persönliche gehe dann doch lieber los (ist auch gesund!) und kaufe mir selbst stets frische(!) Orangen, am besten bio(!), die günstiger sind!

Literaturverzeichnis:

Oh!Saft (2011): Über uns…. – Online in: http://www.oh-saft.de/about (6.2.2011).

Oh!Saft (2011): Häufig gestellte Fragen…. – Online in: http://www.oh-saft.de/faq (6.2.2011).

Venture TV (2011): X-Mas-Special Nr. 2: Orangenduft liegt in der Luft! Was das neue mymuesli-Spin-Off Oh!Saft und Singlebörsen gemeinsam haben. – Online in: http://www.venturetv.de/ (6.2.2011).

Kaczmarek, Joel (2010): Neues Mymuesli-Projekt: Oh-Saft.de. – Online in: http://www.gruenderszene.de/news/mymuesli-oh-saft-de-orangensaft (6.2.2011).

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