Weihnachten ist vorbei und ich hoffe die Weihnachten feiernden Leser dieses Blogs hatten alle besinnliche Feiertage.

Wahrscheinlich haben wir alle die Einkaufshektik zu spüren bekommen, die in den Wochen und vor allem vor den Tagen vor Weihnachten traditionellerweise aufkommt.

Manche jedoch, haben davon höchstens nur längere Lieferzeiten und langsamere Internetseiten festgestellt – Diejenigen, die Onlineshops bevorzugen.Egal wo man sich lieber aufhält, hat man jedoch überall den gleichen Trend bemerken können: Der Trend für teils heftige Ausschmückung der Läden / Online Shops mit weihnachtlichen Elementen. Es überrascht teilweise sogar mit welchem Aufwand die Dekoration betrieben wird. Manch einer regt sich auch über die Dekoration der Straßen mit stromintensiven Lichtern, extra Weihnachtsbäumen und ähnlichem auf, es hieße dann der Staat würde unnötige Kosten verursachen. Doch egal ob Einzelhandel oder Staat, die dafür verursachten Mehrkosten müssen zwingend als Investition gesehen werden – einerseits in schnellere Kaufentscheidungen, andererseits in höheren Steuereinnahmen durch eben Diese. Marktforschungsstudien belegen, dass die Kaufentscheidung zu 70% erst am Point of Sale fällt – ob Laden oder Online Shop – und die Auswahl eines Ladens geschieht  zu 60% über die optische Attraktivität des Schaufensters bzw. der Homepage.

(vgl. http://www.gfk.com/group/events_insights/studien/studienarchiv/index.de.html)

Das Weihnachtsgeschäft ist neben Ostern traditionell das wichtigste für den Einzelhandel. In diesem Jahr lief es so gut wie seit 2005 nicht mehr, wo im November und Dezember (vor allem an Samstagen und Adventssonntagen) im Schnitt 20% des Jahresumsatzes erwirtschaftet wurden. Vor allem der Anteil an Uhren und Schmuck stieg wieder rapide an. Laut Meinung vieler Einzelhändler ein Indikator für eine entspannte Wirtschaftslage.

Dies gilt auch für den Online Handel. Dieser ist zwar mit einem Umsatz von 23,7 Milliarden Euro im Vergleich zu 407 Milliarden Euro im ganzen Einzelhandel noch relativ klein, befindet sich aber im kontinuierlichen Wachstum – der klassische Einzelhandel hingegen ist Wellen unterworfen. Hier die Umsatzzahlen zum Vergleich:

Am wichtigsten ist das Weihnachtsgeschäft für Spielwaren, Schmuck/Uhren, Bücher und Unterhaltungselektronik, wie die folgende Grafik darstellt.

Der Onlinehandel hat eine sehr starke Position bei diesen geschenkaffinen Gütern, vor allem Unterhaltungselektronik, Bücher, Musik und Bekleidung werden fast lieber im Internet gekauft, als im traditionellen Einzelhandel. Deshalb beträgt der Anteil des Umsatzes in den Monaten November/Dezember auch satte 25% am Gesamtumsatz.

Fazit:

Das Weihnachtsgeschäft ist von enormer Bedeutung für den Einzelhandel, ob offline oder online. Es steht natürlich in Verbindung mit der Konjunktur, da Geschenke verteilen kein Grundbedürfnis des Menschen ist – demnach sitzt das Geld nur locker in der Tasche, wenn auch klar ist, dass es bald wieder verdient werden kann. Die Auswirkungen der Krise haben sich in 2008 und vor allem in 2009 im Weihnachtsgeschäft  deutlich gezeigt.

Abschließend möchte ich noch auf einen Leitfaden mit sechs Tipps verweisen, der für Jeden Online-Shop Betreiber nützlich ist.

http://www.xing.com/net/ecommercesoftware/links-und-publikationen-98964/6-tipps-fur-erfolgreichen-e-commerce-zu-weihnachten-34263054/34263054/

Quellen:

Gerrit Heinemann, Der neue Online-Handel: Erfolgsfaktoren und Best Practices

http://gfk.com

http://einzelhandel.de

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Kommentare zu: "Das Weihnachtsgeschäft und die Bedeutung für den Onlinehandel" (1)

  1. anjahwr schrieb:

    ja es geht wieder Berg auf mit der Wirtschaft, dass lässt sich an den Verkaufszahlen zeigen. Man hat ja in den letzten Wochen auch immer wieder gelesen, dass die Versandservice gar nicht mehr hinter her kommen mit den Lieferungen.

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