Die Art ein Unternehmen zu gründen hat sich im letzten Jahrzehnt rapide geändert. Durch den Ausbau des Dienstleistungssektors, vor allem mit Hilfe des Internets, hat sich die Art Geschäfte zu machen verändert. Die klassischen Sparten wie Industrie und Handel sind nach wie vor sehr wichtig, jedoch wächst der Anteil der New Economy stetig.

Doch auch wenn die Idee bei der New Economy im Vordergrund steht, kann ein Unternehmen nicht nur von dieser Leben. Deshalb bedarf auch jedes eCommerce Finanzierung.

Die meisten Start-Ups in der Online Branche entstehen jedoch von jungen Köpfen, die meistens keine Erfahrung im Management von Firmen haben. Wenn diese sich an einer klassischen Risikofinanzierung versuchen, sprich einem Bankenkredit, wird die Bank diesen Antrag in der Regel ablehnen. Denn die Banken wissen, dass der Mangel an Erfahrung der häufigste Grund zum scheitern ist. Siehe Statistik aus Investorensicht:

Grund für Scheitern des Unternehmens Häufigkeit der Nennung
Mangel an Management Know How 70%
Probleme in der Organisation des Wachstums 57% 

 

Zu starke Technikorientierung 46%
Unfähigkeit Ziele in operative Methoden umzusetzen 40%

 

Gründerdefizite aus Investorensicht, vgl. Finanzierung und Beratung junger Start-up-Unternehmen, Barbara Fischer, 2004

Im Regelfall besitzen die Gründer auch wenig Eigenkapital, sowie wenig Sicherheiten. Deshalb stelle ich in diesem Post alternative Finanzierungsmethoden vor.

Seed-Finanzierung:

Sogenannte Business Angel oder Investitionsfirmen. Das sind Leute die gezielt nach guten Ideen suchen, um diese von Anfang an zu fördern. Sie Investieren meist beträchtliche Summen an Geld im Austausch von Unternehmensanteilen. Sie haben meistens fundiertes Wissen und Erfahrung in der Unternehmensführung.

Venture Capital und Beteiligungsgesellschaft:

Solche Firmen stellen nach fundierter Prüfung des Projektes bei positivem Ausgang Risiko- bzw. Beteiligungskapital zur Verfügung. Meistens steigen diese jedoch erst auf, wenn der Markt und die potentiellen Kunden klar sind, bzw. ein Nachweis darüber erbracht werden kann. Unsere vorgestellten Samwer Brüder sowie Team Venture Capitals sind Beispiele solcher Gesellschaften.

Privatinvestoren:

Beteiligen sich am Unternehmen und übernehmen in der Regel auch eine leitende Tätigkeit wie im Verwaltungsrat. Sie Verfügen über großes Know How und sind meist am Abstoß der Firma nach erfolgreichem aufziehen interessiert.

Joint Venture:

Hierbei handelt es sich um eine 50-50 Beteiligung mit einem etablierten Unternehmen, welches sich Synergieeffekte durch die Beteiligung erhofft. Das Unternehmen ist in der Regel erfahren und finanziell ausgestattet, sodass das Risiko des Verlustes geringer ist.

E-Venture-Capital: Unternehmensfinanzierung in der Net Economy: Grundlagen und Fallstudien Von Tobias Kollmann, Andreas Kuckertz

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Kommentare zu: "Finanzierung von Start-Ups in der New Economy" (1)

  1. yuliyap schrieb:

    Nora, danke für deinen Artikel.
    Zu diesem Post passt das Video von Guy Kavasaki als Erinnerung der 10/20/30-Regel bei der Vorstellung des Geschäftskonzepts:

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