„So ein Handtaschenfimmel kann mächtig ins Geld gehen. Maike Senger, 26, machte daraus eine schlichte, aber smarte Geschäftsidee.“ Von Dirk Engelhardt

Luxusbabe bietet jeder mode- und trendbewussten Frau die Möglichkeit, hochwertige Designeraccessoires zu tragen, sich auszuprobieren, zu experimentieren und verschiedenen Modetrends zu folgen.

Luxusbabe ist eine Marke der Luxusbabe GmbH, welche im Jahre 2006 von einer ehemaligen HWR Studentin, Maike Senger und Dipl. – Ing. Hendrik Bahr gegründet wurde. Luxusbabe bietet Accessoires für die modebewusste Frau und vermietet unter anderem Handtaschen aus dem höheren Preissegment. Das Unternehmen beschäftigt erfahrene, trendbewusste Mitarbeiter, besitzt eine große Auswahl an angesagten Designern, eine komfortable Benutzerführung und mit dem Luxusbabe Handtaschenverleih und dem Luxusbabe Magazin einzigartige und ansprechende Zusatzleistungen.

Das Unternehmen unterteilt sich in drei wesentliche Bereiche:

Luxusbabe online Boutique In der online Boutique kann man auf Grund der Trusted Shops Zertifizierung vertrauensvoll exklusive und stilvolle Accessoires kaufen. Die online Boutique ermöglicht ein entspanntes Shoppingerlebnis, mit dem Gefühl, etwas Besonderes für sich gefunden zu haben, denn Heutzutage treiben sich immer mehr unseriöse Internetshops herum, dessen Ziel es ist, dass schnelle Geld zu machen bzw. Imitate kostengünstig zu vertreiben. So bietet Luxusbabe eine gewisse Sicherheit mit der Zertifiziewung.

Luxusbabe Designer Handtaschenverleih

Damit der Geldbeutel geschont wird, bietet Luxusbabe für modebewusste Frauen, denen eine exklusive Handtasche schnell langweilig wird, eine Lösung:

Den Luxusbabe Handtaschenverleih.

Oft ist es so, dass die getragenen, sündhaft teuren Handtaschen nach paar Monaten im Schrank verschwinden oder schnell durch eine andere Tasche ersetzt werden. Hier kann man Taschen bekannter Luxuslabels mieten statt kaufen und daher – günstiger als beim regulären Kauf – tragen.

Angefangen hat alles mit 13 Taschen: Eine von ihrer Mutter und ihre zwölf eigenen. Mittlerweile hat das Unternehmen an die 100 Modelle im Angebot, manche davon in mehrfacher Ausfertigung. Von 18 bis über 70 Jahre reicht die Spannbreite der Kunden. Die älteste Kundin ist 71 Jahre alt und bestellt regelmäßig neue Taschen. Die meisten Abonnentinnen kommen aus größeren Städten. Viele starten mit einem Babe-Abo und entscheiden sich dann schnell für ein Upgrade auf ein Glamour- oder Luxusbabe-Abo. Einsteigen können Abonnentinnen mit einem Babe-Abo für 29 Euro, bei dem sich Taschen von Miss Sixty, Bree oder dem jungen deutschen Label Karen Ly auswählen lassen. Für 49 Euro stehen zusätzlich Escada, MCM und kleine Taschen von Louis Vuitton zur Verfügung. Wer 79 Euro anlegt, findet die Must-haves der Saison von Dior, Balenciaga oder Gucci. Ausleihen darf sich eine Abonnentin eine Tasche für einen beliebig langen Zeitraum. Wer sich für eine (verfügbare) Tasche entschieden hat, bekommt diese per Boten geliefert und tauscht die alte gegen die neue aus. Um sich bei Schadensfällen zu schützen, bietet das Unternehmen eine Versicherung an.

Luxusbabe Magazin

Leider ist das Internet sehr unübersichtlich und es ist schwierig, wirklich nützliche Informationen zu finden. Im Luxusbabe Magazin kann man sich schnell und einfach über alles Wichtige informieren und man profitiert von attraktiven Gewinnspielen und Sonderaktionen. Seit Kindertagen hat Maike Senger eine Leidenschaft: Taschen. Sie sammelt die schicken Modelle von Gucci, Prada und Louis Vuitton. Mittlerweile konnte sie ihr Faible für die schwer erschwinglichen Luxusmodelle zum Beruf machen. Luxusbabe ist das Beste Beispiel, wie man aus seinem Hobby einen profitablen Beruf machen kann.

In einer Vorlesung von Herrn Dr. Zumholz erzählte die Gründerin, wie alles begann:

Anfang 2005 las Maike Senger einen kurzen Artikel über einen Taschenverleih in den USA. Da sie selber eine Taschenfanatikerin war, fand sie es als eine tolle Sache, also fragte ich dort gleich per Mail an, ob sie denn nicht auch nach Deutschland verschicken würden. Doch sie verweigerten dies und so entstand die Idee, es hier in Deutschland selbst zu versuchen. Denn sicher hatten noch mehr Frauen dort angefragt. Doch alle Überlegungen in unserem Team von fünf Leuten, alles BWLer und Sozialpädagogen, scheiterte daran, dass uns das Know-how für die technische Umsetzung fehlte. Also verlief das Projekt erst einmal im Sande. Erst knapp ein Jahr später zu Weihnachten 2005 ermutigte Hendrik Bahr sie dazu, mit seiner Hilfe, das Projekt doch noch umzusetzen. So entstand die Website http://www.luxusbabe.de, dessen richtiger Start erst im Juni 2006 war. Maike Senger (Gründerin und GF) verantwortet somit das Marketing, präsentiert das Unternehmen nach außen und ist für die Auswahl der guten Stücke zuständig. Hendrik Bahr übernimmt die technische Umsetzung und den Support und Mitgesellschafter Philipp Derksen die grafische Gestaltung. Die Idee von Luxusbabe schlug ein wie eine Bombe und durch die Artikel in der Presse bekam das Unternehmen weitere Kunden.

Fazit: Für Frauen, die nicht tief in die Tasche greifen möchten, dafür aber immer im Trend ist Luxusbabe die beste Adresse.

Quelle: http://www.luxusbabe.de/ und http://www.spiegel.de/unispiegel/wunderbar/0,1518,432267,00.html

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Kommentare zu: "Handtaschen mieten statt kaufen" (6)

  1. yuliyap schrieb:

    Danke für dein Artikel, es ist wissenswert und die Idee vom Taschenverleih ist auch sehr originell.

    Wie sieht es mit dem Wettbewerbsumfeld aus?
    Gibt es schon Nachahmer? Mit welcher Strategie geht Luxusbabe.de damit um?

    Grüße, Yuliya

  2. danielmarko schrieb:

    Die Geschäftsidee hat sie ja aus den Staaten übernommen. Jedoch vermieten diese ihre Taschen nur in den Staaten.

    Bis jetzt ist mir nur

    http://www.fashionette.de/aktion?pid=adwords&gclid=COXFgeT_paUCFUODDgodSSX4Hw

    als Konkurenz bekannt.
    Leider muss man sich erst registrieren, um genaueres zu erfahren.

    Die Gründerin hat in ihrer Präsentation erwähnt, dass bis dato keine Konkurenz gibt und Anfragen bzgl. der Taschen auch aus dem Ausland kommen. Anscheinend laufen die Taschen recht gut, denn sie meinte, dass sie kaum Lagerungskosten hat, da die Taschen komplett im Umlauf sind und die benutzten Taschen wieder aufgearbeitet werden und dem nächsten zur Miete zu Verfügung stehen. Durch die Artikel in den Medien und die Mund zu Mund Propaganda (besonders in der Uni) verfolgt sie meiner Meinung nach die Beste Strategie.

    Die einrichtung eines solchen Onlineshops hat sie ca 40.000 Euro gekostet, welche auch ganz schnell wieder drin waren.

    Was hält ihr davon, das Hobby zum Beruf zu machen? Ich beschäftige mich nebenbei auch mit dem Modellbau. Habe auch überlegt, mich damit nebenbei Selbständig zu machen. Nur traut man sich immer nicht so wirklich.

  3. anjahwr schrieb:

    sehr interessanter Artikel….ich bin eine leidenschaftliche Sex and the City Guckerin, deshalb kenne ich das Konzept schon. Ich hätte jedoch nicht gedacht, dass sich dieses Geschäftsmodell in Deutschland etablieren könnte. In Amerika erkennt jede Frau eine Designertasche aus 100 m, aber in Deutschland? Taschen sind da so etwas wie Statussymbole. Ich denke in Deutschland ist die Zielgruppe eher klein. Ich bin gespannt wie sich dieses copycat in Deutschland entwickeln wird. Vielleicht kann man ja bald auch Kleider und Schuhe mieten…hier noch mal der Link zu Sex and the City:

  4. nadine1986b schrieb:

    Meiner Meinung auch ein super Artikel, vorallem wenn man noch nichts von der Geschäftsidee mitbekommen hat, auch nicht bei Sex and the City 😉 Ich denke auf jeden Fall das sich diese gut entwickeln wird, aber auf keinen Fall so wie in Amerika oder andere Staaten, denn dafür ist die Mehrheit der deutschen Frauen Gott sei Dank nicht so oberflächlich wie die, in anderen Staaten.

  5. norino23 schrieb:

    Lieber Daniel ich finde deinen Artikel toll, auch wenn du mir damit meine Idee geklaut hast. Denn ich hatte auch vor über das Mieten von Handtaschen im Internet zu schreiben. Du hast also meinen Geschmack getroffen.

    Wie meine Vorgänger bin ich der Meinung, dass sich das Konzept in Deutschland keineswegs so durchsetzen wird wie in Amerika. Dafür ist der Großteil der Bevölkerung nicht so modebewusst. Zudem legen die Menschen hier nicht so viel Wert auf Marken, sondern investieren ihr Geld eher in nützlichere Dinge.

    Wie Anja bereits erwähnt hat, bin auch ich nur durch den Sex and the City Film auf dieses Konzept aufmerksam geworden und fand es super. Ich denke viele Frauen kennen das Problem, dass es viel zu viele Handtaschen gibt aber viel zu wenig Geld. Und sind wir mal ganz ehrlich, man hat ja auch nicht nur eine Tasche zu Hause. Nein mehrere und natürlich trägt man nicht alle.

    Mein Fazit ist also, dass es für Markenbewusste Damen eine tolle Idee ist. Sie können sich mit teuren Taschen schmücken ohne enorm viel Geld auszugeben und im Endeffekt liegen gekaufte Taschen doch nur zu Hause. Andererseits ist natürlich immer schöner selbst etwas zu besitzen und erarbeitet zu haben.

  6. danielmarko schrieb:

    Oh, das wollte ich natürlich nicht. Da ich diese idee aus dem ersten Semester kenne, fand ich die interessant, hier zu posten.

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