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Im Folgenden möchte ich euch das Unternehmen Zalando vorstellen. Zalando hat es durch eine dominante Marketingstrategie geschafft, einen hohen Bekanntheitsgrad zu erreichen. Doch was steckt hinter diesem Unternehmen? Welche Strategien verfolgt Zalando und mit welchen Problemen hat Zalando als Unternehmen zu kämpfen?

Was ist Zalando ?

Zalando ist ein Ecommerce-Shop, der sich auf den Verkauf und Versand von Markenschuhen spezialisiert hat. Seit Februar 2010 bietet Zalando auch Kleidung und Kosmetik an. Zalando hält dabei eine Produktpalette für Frauen, Kinder und Männer bereit.

Geschichte und Hintergründe von Zalando

Zalando wurde 2008 durch die Rocket Internet GmbH gegründet. Inhaber dieser sind die Samwer Brüder. Das Erfolgskonzept der beiden Brüder ist es, US-Unternehmen in Deutschland zu kopieren und diese so genannten copy-cats dann nach einiger Zeit gewinnbringend auf dem deutschen Markt zu verkaufen. Einer ihrer bekanntesten copy-cats war das Soziale Netzwerk Studi-Vz und das Gutscheinportal CityDeal.

Auch Zalando ist ein so genanntes copy-cat. Als Vorbild diente der erfolgreiche amerikanische Onlineshop Zappos.

Als 2008  Zalando ins Leben gerufen wurde, bestand das Sortiment aus einer kleinen Auswahl bestimmter Markenschuhe. Im Laufe der Jahre ist sowohl die Markenvielfalt, als auch das Sortiment stetig gewachsen. Eine horizontale Sortimentserweiterung führte Zalando im Februar dieses Jahres durch. Zalando erweiterte sein Angebot im Bereich Bekleidung. Auch der Bereich Beauty wird mittlerweile abgedeckt. Unter diesem Bereich bietet Zalando Kosmetikprodukte an. Auch einen Bereich für Sportbekleidung hat Zalando ins Leben gerufen.

Erweiterung des Sortiments als Strategie ?

Warum Zalando sein Sortiment um weitere Segmente erweitert hat, liegt an der Einstellung des Onlineshops MyBrand im Mai diesen Jahres, dessen Investor ebenfalls die  Rocket Internet GmbH war. Die Geschäftsfelder von MyBrands wurden einfach in Zalando eingegliedert. Ob MyBrand sich einfach nicht gegen seine Konkurrenten durchsetzen konnte oder eine Strategie hinter der Fusion steckt, ist unklar. Klar ist auf jeden Fall das die Rocket Internet GmbH als sehr Konsequent gilt. Unrentable Geschäftsmodelle werden in der Regel sofort abgestoßen.

Fest steht, mit der Erweiterung kann Zalando sich gegen seine Konkurrenz besser aufstellen und hat die Möglichkeit mehrere Zielgruppen an einem Ort zu bedienen. Die Übernahme soll entschiedene Synergieeffekte hinsichtlich der gesamten Wertschöpfungskette bringen. Beide Unternehmen haben Erfahrungen gesammelt, von denen das jeweils andere lernen kann. MyBrands bringt Know-how im Bereich Restantenverwertung mit. Wohingegen Zalando mit Erfahrungen in den Bereichen Online Marketing und Order Flow glänzt. (vgl. http://www.fabeau.de/news/zalando-ubernimmt-mybrands ). Der Zalando Geschäftsführer Robert Gentz verspricht sich von der Partnerschaft „zusätzliche strategische Flexibilität“ und einen Zugewinn von „wertvolle Expertise“. (vgl.http://www.fabeau.de/news/zalando-ubernimmt-mybrands/)  Ob die Nutzer die Erwartungen erfüllen wird sich in der nächsten Zeit zeigen.

Finanzierung von Zalando

Um einen kleinen Überblick darüber zu geben, wer alles an der Finanzierung von Zalando beteiligt ist:

Management

La Plata Ltd. (5%)

CELEUS Ltd. (5%)

Josef Biller (1%)

Frank Biedka (<1%)

Investoren und Supporter

Rocket Internet (59%)

Holtzbrinck Ventures (17%)

Tengelmann E-Commerce Beteiligungs-GmbH (10%)

Investment AB Kinnevik (3%)

Quelle: http://www.gruenderszene.de/datenbank/unternehmen/zalando

Kundenorientierung und USP

Zalando bietet einen kostenlosen Versand und ein 100 Tage Rückgaberecht an. Des Weiteren kann man die Artikel kostenlos an Zalando zurückschicken. Außerdem gibt es eine kostenlose Hotline, die Fragen rund um die Produkte beantworten kann. Natürlich ist Zalando nicht das einzige Unternehmen welches dem Kunden so einen Service anbietet, aber es zeigt Zalandos Richtung, nämlich in die des Kunden. Lieder hat der Service meistens nur einen geringen Einfluss auf die USP. Viele Kunden setzten exzellenten Service voraus, weil sie es nicht anders gewohnt sind. Die Kaufentscheidung des Kunden wird vorwiegend über die Sortimentsbreite und –tiefe beeinflusst. Das bedeutet, Zalando könnte ihre USP durch die Aufnahme weiterer Produkte bzw. einer Sortimenterweiterung stärken.

Anforderungen an das Geschäftsmodell

Das Geschäftsmodell von Zalando steht mächtig unter Druck. E-Commerce Projekte wie Zalando, haben oft das Problem, dass sie im Gegensatz zu anderen Unternehmen einen hohen Kapitalaufwand benötigen. Das liegt vor allem daran, dass die angebotenen Artikel saisonal stark variieren. Jeder von uns weiß, wie schnell ein Trend wieder vorbei ist. Die Kollektionen müssen im Vorfeld gekauft werden und eingelagert werden. Das bedeutet es entstehen hohe Finanzierungs- und Lagerkosten. Damit ist Zalando sehr stark auf seine Investoren angewiesen. Ob ein Artikel dann auch zum Top-Seller wird, entscheidet sich erst dann, wenn der Artikel dem Kunden präsentiert wird. Es bleibt also zusätzlich ein Restrisiko, dass der Artikel gar nicht verkauft wird. Der Markt muss  außerdem unter ständiger Beobachtung stehen, um neue Trends möglichst schnell zu erkennen. Auch die Entscheidungsprozesse müssen schneller funktionieren als in Unternehmen, die mit nicht saisonalen Artikeln handeln. Verkauft sich ein Artikel beispielsweise schlecht oder gar nicht, muss schnell reagiert werden und entsprechende Gegenmaßnahmen eingeleitet werden. Das Sammeln von Informationen über bestimmte Produkte und Wünschen und Vorstellungen von Kunden kann dem Unternehmen die Chance geben, schneller auf Änderungen am Markt zu reagieren.

Wertschöpfungskette – Net economy

Informationstechnologien haben im Laufe der letzten Jahre dazu geführt, dass Informationen einfacher zugänglich und verstärkt auf wirtschaftliche Art und Weise und damit als eigenständiger Wettbewerbsfaktor genutzt werden können. Während früher eher Produkteigenschaften, Konditionenpolitik oder Kostenführerschaft über den Unternehmenserfolg entschieden, ist es heute die Information. Wer heute besseres Wissen  bzw. mehr Informationen zum Markt und seinen (potentiellen) Kunden besitzt, hat heute einen klaren Wettbewerbsvorteil und kann sich so gegen seine Konkurrenz besser durchsetzen. Man über nimmt so als Unternehmen die Informationsführerschaft am Markt. Wie man wird mit Hilfe von Informationen ein Wert für den Kunden erzeugt zeigt die elektronische Wertschöpfungskette.

Welche Werte geschaffen werden können zeigt Professor Tobias Kollmann in seinem Buch E-Business. ( vgl.  S.30/31 ) Ich habe versucht einige dieser Werte auf das Unternehmen Zalando zu übertragen.

Überblick

Zalando schafft mit seinem Angebot an Produkten einen Überblick über eine Vielzahl von Informationen, die sonst nur sehr mühselig zu beschaffen wären. Damit wird ein Strukturierungswert geschöpft.

Auswahl

Der Onlineshop von Zalando bietet für den Kunden eine gute Möglichkeit, über ihre Selektion den passenden Artikel für jeden Kunden zufinden. Damit wird ein Selektionswert geschöpft.

Vermittlung

Zalando schafft die Möglichkeit, die Anfragen von Anbietern und Nachfragern effizienter und effektiver zusammenzufließen. Damit wird ein Matchingwert geschöpft.

Abwicklung

Zalando bietet dem Kunden unterschiedliche Zahlungsmöglichkeiten und gute Preise an. Für den Kunden wird so der Einkauf effektiver und effizienter. Damit wird ein Transaktionswert geschöpft.

Kooperation und Austausch sind zwei weitere Werte die geschaffen werden können.

Der Ansatz der elektronischen Wertschöpfungskette basiert auf dem Ansatz von Weiber/Kollmann (1997, 1998): Informationsverarbeitenden Prozessen erzeugen Wertaktivitäten beispielsweise in der Sammlung, Systematisierung, Auswahl, Zusammenfügung und Verteilung von Informationen liegen. ( vgl. http://de.wikiversity.org/wiki/Kurs:E-Business_SS_09_E-Business_SS09/Lernskript)

Der Idealtyp des elektronischen Wertschöpfungsprozesses nennt man, nach Prof. Kollmann, Informationsdreisprung für die Net Economy:

  1. 1. Informationsgewinnung

Der erste Schritt stellt die Informationsgewinnung bzw. Informationssammlung dar. Es geht darum, für das Unternehmen relevante Daten als Informationsinput für die weitere Wertschöpfung zu sammeln. Es soll ein nutzbarer Datenbestand entstehen, der für die spätere Arbeit im Unternehmen genutzt werden kann. Informationen über Wünsche, Ansprüche oder Vorstellungen der potentiellen Kunden sollen die Basis für das spätere Leistungsangebot sein. Mit den Informationen kann das Leistungsangebot an den Kunden angepasst werden. Dabei können Kundeninformationen aktiv in die Produktgestaltung umgesetzt werden. Der Kunde wird zum Prosumenten. (vgl. http://de.wikiversity.org/wiki/Kurs:E-Business_SS_09_E-Business_SS09/Lernskript)

  1. 2. Informationsbearbeitung

Hierbei geht es um die  Umwandlung des Datenbestandes in ein Informationsprodukt für den Kunden. Dieser Wertschöpfungsschritt kann als Informationsverarbeitung bezeichnet werden. Die gewonnen Informationen sollten schnell, umfassend und zeitnah verarbeitet werden, um so unternehmensinterne Prozesse verbessern und kostengünstiger zu gestalten.

  1. 3. Informationstransfer/Informationsübertragung

Beim Informationstransfer geht es um die Umsetzung des neu erlangten oder bestätigten Wissens. Am Ende dieses Prozesses steht ein wertschaffender Informationsoutput. Die einfache, schnelle und umfassende Übertragung von Informationen kann zu einer verbesserten Wahrnehmung der Vorteilhaftigkeit eines Angebotes führen. Die relevanten und individuell benötigten Informationen werden dabei vom Empfänger selektiert und aktiv ausgewertet. (vgl. E-Business-Grundlagen elektronischer Geschäftsprozesse in der Net Economy; Prof. Kollmann; S. 35)

Für den Idealtyp der elektronischen Wertschöpfungskette benötigt das Unternehmen viele und ständige Informationen. In der Praxis gestaltet sich dies oft schwierig. Gerade bei schnell wachsenden bzw. Märkten die ständigen Änderungen ausgesetzt sind.

Wie ich oben bereits erwähnt habe, ist es für Zalando von enormer Bedeutung, ständiges Sammeln von Informationen zu betreiben und diese dann, wie Prof. Kollmann darlegt, schnell zu verarbeiten und auf das Unternehmen zu übertragen. Nur wer die Informationen die der Markt bietet sammelt und diese in sein Geschäftsmodell einfließen lässt, hat die Chance sich einen Vorsprung zu verschaffen und somit ein klaren Wettbewerbsvorteil zu erlangen.

Auch in den nächsten Wochen werde ich mich weiter mit Zalando beschäftigen. Ich werde dabei auf die besonderen Marketingstrategien dieses Unternehmens eingehen und mich mit den Mitbewerbern von Zalando beschäftigen.

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Kommentare zu: "Zeigt her eure Schuhe! – Der Onlineshop Zalando" (13)

  1. yuliyap schrieb:

    Wie aus dem Beitrag von Anja zu sehen ist bemüht sich Zalando sehr engagiert um die Kunden und um den blühenden Geschäft. Die Erweiterung des Sortiments, ein innovatives Geschäftsmodell und agressive Marketingstrategie sind Zeichen dafür, dass Zalando seine Hausaufgaben gut gemacht hat und aus fehlern anderer gelernt hat.

    Vor nicht so langer Zeit ist ein großes Versandhaus pleite gegangen – Quelle. Als Gründe für das Scheitern von Quelle werden unter anderem genannt:

    VERSTAUBTES IMAGE

    Das verstaubte Image ist für Quelle sicherlich langfristig gesehen der größte Stolperstein. Branchenkenner sind sich einig: Die Unternehmensspitze hätte früher eine jüngere Markenwelt kreieren, sich verstärkt an jüngere Kunden wenden müssen.

    TREND VERSCHLAFEN

    Während der Hamburger Versandhändler Otto sein Angebot schnell auch auf das Internet ausweitete, hat man diese Entwicklung bei Quelle anfangs total verschlafen.

    AUSTAUSCHBARES ANGEBOT

    Produkte und Dienstleistungen von Quelle bieten nicht viel Neues. Vor allem Konkurrent Otto gelang es, die Kunden für sich zu gewinnen. Eine Aufholjagd gelang nicht.

    VERUNSICHERTE KUNDEN

    Die große Diskussion um die Quelle-Rettung hat die Kunden verunsichert. Zuletzt hatte sich der Umsatz des Versandhändlers halbiert, erklärt der mittelfränkische Landtagsabgeordnete Thomas Beyer (SPD).

    MISSMANAGEMENT

    Viele Experten halten schon die Umbenennung von Karstadt/Quelle in Arcandor für einen schweren Fehler. Vor allem ältere Kunden hatten offenbar Probleme, sich mit dem alten Unternehmen unter neuem Namen zu identifizieren. Das größte Problem: Die Manager hatten nicht einmal für den Arcandor-Teil Quelle ein solides Geschäftskonzept.

    http://tiny.cc/Quellepleite

    Die Erfahrungen mit MyBrand zeigten Zalando die Fehler aus der Nähe so kann man hoffen dass Zalando sich sehr gut weiter entwickelt.
    Mich würden auch gern die Verkaufszahlen, -Trends, und Finanzergebnisse by Zalando interessieren…
    LG Yuliya

  2. anjahwr schrieb:

    Die Pleite von Quelle war vor allem eine Folge des nicht besonders ansprechenden Onlineshops. Quelle hat verpasst, auf den Zug in die Digitale Welt aufzusteigen. Stattdessen wurde an dicken Katalogen und Quelle Shops festgehalten. Die junge Generation konnte Quelle so nicht erreichen. Und selbst unsere Eltern gehen mittlerweile lieber im Web shoppen als aus einem dicken Welzer zu bestellen. Auf jeden Fall hat, wie Yuliya schon schrieb, Quelle viele Fehler im Management gemacht. Ich glaube da haben sich einige Manager eine ganze Zeit auf den früheren Lorbeeren von Quelle ausgeruht. Quelle war lange Zeit ein erfolgreiches Unternehmen, mit soliden Zahlen.
    Unternehmen die heutzutage nicht im Web aktiv sind haben es auf jeden Fall schwer den Kontakt zum Kunden zu halten.
    @ yulia: ich werde in den nächsten Wochen ein paar Zahlen liefern… Lg

  3. anjahwr schrieb:

    Nach der heutigen Vorlesung von Hr. Pieper, kann man zum Thema der Pleite von Quelle auf jeden Fall noch einen weiteren Punkt anbringen. Der Einkauf hat wahrscheinlich einen großen Beitrag zum Scheitern des Unternehmens beigetragen. Wie der Gastleser ja heute berichtete, hatte Neckermann im Einkauf ein großes Defizit: Zu alte Mitarbeiter, die die Trends einfach verpasst haben oder zu sehr an den alten Geschäftsstrukturen festgehalten haben. Auch die Information, dass Neckermann seine Kataloge 1,5 Jahre im Vorfeld geplant hat, lässt keinen Zweifel, dass in dieser Geschäftsstruktur etwas schief gelaufen ist. Man kann Trends nicht über so eine lange Zeit voraussehen. Außer man hat die Position am Markt, dass man als Unternehmen selber die Trends setzt. Aber Neckermann und Quelle sind nicht gerade die Trendsetzer in der heutigen Zeit. Ich denke die Probleme von Neckermann, kann man auch auf Quelle übertragen. Nur das sie bei Quelle zu härteren Konsequenzen geführt haben.

  4. norino23 schrieb:

    Zalando hat sich defenitiv zu einem der führenden Onlineshops entwickelt und das in nur 2 Jahren. Das ist schon bemerkenswert. Ich wollte selbst bei Zalando arbeiten, da ich das wirklich sehr interessant finde und beeindruckend. Allerdings denke ich, dass man Quelle und Zalando nicht unbedingt vergleichen kann, da Zalando sich auf ein jüngeres Publikum beschränkt. Ich denke, dass die Eingliederung von mybrands strategisch geplant war. Hinter allem steckt ja irgendwo ein Plan und nach dem was ich gelesen habe sind die Samwer Brüder sehr geschäftstüchtig, daher denke ich das sie ein Ziel damit verfolgen. Und wie man sieht hat es Zalando nicht geschadet ganz im Gegenteil.

  5. anjahwr schrieb:

    Definitiv kann man Zalando nicht mit Quelle vergleichen, da gebe ich dir auf jeden Fall Recht norino. Quelle hat eine ganz andere Geschäftsstrategie verfolgt als Zalando. Quelle war eben ein Katalogversand, während Zalando ja nur via Internet verkauft. Ja ich vermute auch das die Übernahme von mybrands ein ganz strategischer Schritt von Zalando war. So können sie mit einem Shop noch mehr Zielgruppen abdecken.

  6. norino23 schrieb:

    Ich finde die Werbespots von Zalando sehr gut. Sie bleiben einfach im Kopf. Der erste war auf die armen Männer ausgerichtet, die von dem Schuhwahn ihrer Frauen völlig fertig sind. Damit hat Zalando nicht nur die Frauen angesprochen, sondern auch Männer, da sie sich mit der Werbung identifizieren konnten. Von dem ersten Spot gab es dann auch eine Fortsetzung mit der das Unternehmen auf den Ausverkauf aufmerksam gemacht hat.


    Mit dem neusten Werbespot nimmt sich Zalando selbst auf die Schippe. Sie demonstrieren, dass selbst Hippies ihre Ideale verraten und dem Konsumgott Zalando nicht wiederstehen können.

  7. anjahwr schrieb:

    hey nori…danke fürdie videos. ich werde nächste woche nochmal auf zalando eingehen, vor allem auf das Onlinemarketing. Ich finde die Spots auch echt gelungen, aber ich muss auch sagen, dass sie einen gewissen Nervfaktor haben. Aber das war wahrscheinlich auch das Ziel von Zalando, so schnell wie möglich bekannt zu werden. Das ist ihnen auf jeden Fall gelungen.

    • norino23 schrieb:

      Da kann ich dir nur zustimmen. Nervig sind sie, aber erfolgreich und einprägsam.

  8. anjahwr schrieb:

    Zalando macht es im Marketingbereich einfach richtig, sie nutzen unterschiedliche Marketingkanäle um ihre Kunden zu erreichen. Man sitzt auf dem Sofa mit dem Laptop und sieht neben dem Onlinemarketing im Web 2.0. den Spot im TV. Zalando kann so auch Zielgruppen erreichen, die nicht mit Onlinemarketing zu bekommen sind. Eine Kombination die Erfolg verspricht.

  9. yuliyap schrieb:

    Hallo Anja,
    hier ist noch eine Frage:

    Welche Marktstrategie verfolgt Zalando deiner Meinung nach und wie sieht es mit anderen ähnlichen Unternehmen/Konkurrenten am Markt aus?

    Danke Yuliya

  10. anjahwr schrieb:

    Hallo Yuliya,
    zum Onlinemarketing habe ich bereits einen ganzen Post verfasst: https://blogstudentshwr.wordpress.com/2010/11/23/zalando-wirbt-on/.
    Sonst ist Zalando natürlich in der Print und Non Print Bereichen vertreten. Zalando setzte am Anfang auf eine besonders aggressive Strategie um am Markt bekannt zu werden. TV Spots in Dauerschleife gehörten dazu. Ziel von Zalando war es ganz klar: Schnelle Bekanntheit am Markt und damit verbunden eine Umsatzsteigerung bzw. den Neukundengewinn. Zalando ist dies auf jeden Fall gelungen. Über den Werbespot wurde sehr viel gesprochen.
    Konkurrenten hat Zalando natürlich einige am Markt. Die reicht von Ottos Mirapodo bis Görtz17 bis hin zum copycat Vorbild Zappos.
    Der Markt ist voll mit Onlineschuhshops.
    Hier ein Link zu einem Interessanten Artikel ünber die Konkurrenz zu Mirapodo: http://www.gruenderszene.de/allgemein/zalando-mirapodo-schuhshop
    Zalando hat es jedoch durch das aggressive Marketing geschafft, sich eine gute Position am Markt zu verschaffen. Durch gezielte Kundenorientierung kann diese Position durchaus gehalten werden.

  11. marinah1 schrieb:

    Eins ist natürlich klar: Zalando ist natürlich super und macht inzwischen nicht nur Frauen glücklich.
    Was ich jedoch für verbesserungswürdig halte ist die Zahlungsart. Zalando will das Geld natürlich im Vorfels haben, d.h. bevor das Päckchen Glück versendet wird. Wenn man sich also 6 Paarschuhe bestellt, und nur eins davon behalten will muss man erstmal so +/- 600 Euro überweisen…

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