Wenn der Umfeld der Unternehmen sich ständig verändert können sie schnell ihren Wettbewerbsvorteil verlieren. Deswegen müssen die Unternehmen sich bemühen innovativ zu sein. Das Wertschöpfungspotenzial von Innovationen und neuen Kombinationen wurde schon frühzeitig von Schumpeter dargestellt (vgl. Schumpeter, 1964, S.170 ff.).

Die Bedeutung technologischer Innovationen für Industrien, Firmengründungen,  Wachstum und Erfolg von Unternehmen steht außer Frage. Innovationen müssen allerdings nicht zwangsläufig  Erfindungen technischer Art sein auch innovative Prozesse oder neuartige Dienstleistungen können von großer Bedeutung sein.

In den folgenden Beiträgen werden wir das Thema Google erweitern und dabei andere Erfolgsstrategien von innovativen Unternehmen kennenlernen. Wir möchten es herausfinden, welche Möglichkeiten der Innovation des Geschäftsmodells gibt es, welche Vorteile sich daraus ergeben können und wie man die Umsetzung der Innovation (an Hand von Beispielen) praktisch durchführen kann.

Innovationen können unterschiedliche Formen annehmen was in ihrer Betrachtung beachtet werden muss. Zudem können sich Innovationen in Bezug auf den Grad ihres Neuigkeitswerts voneinander unterscheiden und von kleinen Veränderungen zu radikal neuen Ansätzen reichen. Es kann unterschieden werden zwischen „ sustaining innovations“ und „disruptive innovations“. Erstere zielen darauf ab, die Nachfrage bestehender Kunden in existierenden Märkten zu bedienen, während disruptive Innovationen in der Schaffung gänzlich neuer Märkte münden und somit ein größeres Wachstumspotenzial für Untenehmen erschließen (vgl. Bornemann, 2010, S. 77). Bei der Betrachtung innovativer Geschäftsmodelle stellt sich zunächst die Frage, wie die Abgrenzung zu Produkt- und Prozessinnovationen erfolgt: eine Sichtweise ist das Geschäftsmodell als Ausgangspunkt von Innovationen, und damit als Quelle von möglichen Übergewinnen zu sehen. Innovation im Zusammenhang mit dem Geschäftsmodell bezieht  sich also auf die Schaffung und Nutzung neuartiger Möglichkeiten, Transaktionen mit Partnern und Kunden durchzuführen (vgl. Amit/Zott, 2001, S. 511).

Geschätsmodellinnovation ist dabei unabhängig von anderen Innovationen wie Produkte oder Dienstleistungen zu sehen, schließt diese aber nicht aus, sondern kann vielmehr komplementär dazu betrachtet werden.

Quellen:

  1. Bornemann, M., Erfolgswirkung der Geschäftsmodellgestaltung, Heidelberg 2010
  2. Schumpeter,  J., Theorie der wirtschaftlichen Entwicklung, Berlin 1964
  3. Amit, R./Zott, C., Value Creation in E-Business, in Strategic Management Journal 2001, Ausgabe 22
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