Heute möchte ich näher auf die Online Büchersuche eingehen. Wie Yuliya bereits in ihrem Artikel: Google- Dienste & Produkte,  erwähnt hatte, ist die Online Büchersuche eine Dienstleistung des Unternehmens Google. Das Ziel dieser Dienstleistung ist, das in Bücher gespeicherte Wissen der Welt vorwiegend durch  Digitalisierung für die Volltextsuche verfügbar zu machen.

Noch 2005 hieß Google Book Search ganze anders und zwar Google Print.

Weshalb Google seinen Buchdienst umtaufte, ist sehr einleuchtend. Denn der englische Begriff bedeutet ins Deutsche übersetzt: etwas drucken. So haben ganz viele Internetnutzer erwartet, dass man damit Dokumente oder Web Seiten ausdrucken könne. Dies sollte natürlich nicht der Zweck von „Google Print“ sein.                                                                     „Google Print“ war damals nicht anders als heute eine Onlinesuche von Büchern. Durch den Namen sollten diese Missverständnisse behoben werden. Ob sich durch das Umbenennen der Büchersuche keine Kritik mehr beschafft, bleibt zweifelhaft.

 Google hat in den zurückliegenden Jahren weltweit schon zehn Millionen Bücher eingescannt. In den USA konnte sich Google vor Gericht mit Autoren und Verlagen darauf einigen, dass auch urheberrechtlich geschützte Bücher eingescannt werden können und diese für Internetnutzer bereitgestellt werden können.

Unter den zehn Millionen Büchern gibt es jedoch eine Menge von nicht-amerikanischen Autoren. Betroffen sind unter anderem deutsche und österreichische Autoren. Folge dessen musste Google viel Kritik einstecken.                       Mittlerweile stellt der damals umstrittene Service Google Books, nicht mehr urheberrechtlich geschützte Bücher zum Download ein.

 „Das Ziel von Google besteht darin, die Informationen der Welt zu organisieren und allgemein nutzbar und zugänglich zu machen.“

 Selbstverständlich möchte jeder Mensch soviel wie möglich Nutzen aus dem Internet ziehen und die Vorteile der aktuellen Entwicklungsmöglichkeiten ausnutzen, aber dennoch stimme ich Angela Merkels Aussage zu: „ Wir müssen international darüber diskutieren wie wir geistiges Eigentum schützen können und trotzdem die neue technische Möglichkeiten nutzen.“

 In diesem Zusammenhang stellt man sich schnell wieder die Frage (wie bereits im Artikel von Nora vom 16.Oktober) ob Google nur ein weltweiter Erfolg ist oder eher eine „Krake“ die eine Menge von Risiken mit sich bringt.

 Damit ihr auch aus diesem Service bequem euren Nutzen ziehen könnt, wird euch im Folgenden ganz einfach erklärt wie die Google Büchersuche funktioniert 😉

 „Führen Sie einfach eine Suche auf der Google Buchsuche-Homepage aus. Wenn wir ein Buch finden, dessen Inhalt eine Übereinstimmung mit Ihren Suchbegriffen enthält, stellen wir in Ihren Suchergebnissen eine Verknüpfung zu diesem Buch her. Klicken Sie auf den angezeigten Buchtitel, um die Seite des Buches sehen zu können, die Ihren Suchbegriff enthält. Außerdem präsentiert Ihnen Google weitere Informationen über das Buch sowie den Link „Dieses Buch kaufen“, der sie direkt zu Online-Buchläden führt. (Sie können alle öffentlich zugänglichen Bücher, die nicht mehr urheberrechtlich geschützt sind, vollständig einsehen. Bei urheberrechtlich geschützten Büchern werden nur wenige Seiten oder nur die bibliografischen Daten und kurze Auszüge des Buches angezeigt.) Sie können außerdem nach weiteren Informationen innerhalb des Buches suchen und erhalten eine Liste der Bibliotheken in Ihrer Umgebung, in denen Sie das Buch bekommen. „

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Kommentare zu: "Google Book Search" (1)

  1. norino23 schrieb:

    Ich finde den Service an sich recht nützlich. Beispielsweise für Hausarbeiten habe ich den selbst das ein oder andere mal genutzt. So kann man ganz ohne Probleme von zu Hause aus Bücher für eine Arbeit recherchieren und sich einlesen. Man sparrt sich also viel Zeit in der Bibliothek.
    Natürlich kann der Service für die Autoren der Bücher Nachteile darstellen. Ich denke hierfür muss einfach eine Einigung geschafft werden, die für alle Beteiligten günstig ist. Die Autoren sollten durch den Dienst nicht benachteiligt werden.

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