Google Flops…

Goolge macht nicht aus allem Gold, im Folgenden möchte ich euch 10 GoogleIdeen vorstellen, die es nicht geschafft haben und zum Teil auch wieder eingestellt wurden.

Viel Spaß und vielleicht findet ihr auch noch einige Google-Flops.

No 1: Google Voice Search

Wie der Name schon sagt, sollte Google Voice Search dem Nutzer die Möglichkeit geben, über eine Stimmeingabe zu Suchen. Doch um seine Suchergebnisse zu bekommen, war es für den Nutzer ein sehr umständlicher Weg. Der erste Schritt bestand darin, die Seite von Google Voice Search zu öffnen. Der Nutzer musste dann die dort angegebene Telefonnummer anwählen und konnte nach der Ansage „Say your Search Keywords“ den Suchbegriff ins Telefon sprechen. Danach musste er einen Link auf der Google Voice Search Seite anklicken, um die Suchergebnisse abzurufen. Dies war für die meisten Nutzer viel zu kompliziert. Dieser Dienst aus dem Jahre 2003 konnte sich bei den Nutzern nicht durchsetzen.

Google arbeitete trotzdem weiter an der Idee und gründetet auf Grundlage von Google Voice, GOOG 411. Dieser Dienst war jedoch nur für den amerikanischen und kanadischen Markt vorgesehen.

GOOG 411 ermöglichte dem Benutzer Suchanfragen am Telefon zu diktieren und gleich am Telefon die passenden Suchergebnisse zu bekommen. Ähnlich wie die 11833 in Deutschland. GOOG 411 verschickte auch SMS mit Infos oder Karten. Leider konnte dieser Service auch nicht überzeugen. Auch GOOG411 wir zum 12. November dieses Jahren in den USA und Kanada eingestellt. Der Grund dafür liegt klar im Fortschritt der Smartphones. Mobiles Internet ermöglicht dem Nutzer auch Unterwegs zu Suchen.

Einen verwandten Dienst wird es dagegen weiter hin geben: US-Handynutzer ohne Internetzugang können weiter durch eine SMS an „GOOGLE“ (also die Nummer 466453) eine Suchanfrage stellen.

Und so funktioniert es bis 12. November noch:

No 2: Google Lively

Lively wurde im Juli 2008 von Google ins Leben gerufen und wurde bereits am 31.Dezember 2008 wieder eingestellt. Ganze 6 Monate konnte man Lively nutzen.

Livery hatte ein Community Charakter. Die Nutzer von Lively konnten sich eigene virtuelle Räume und Avatare erschaffen und so mit anderen Nutzern kommunizieren. Videos von YouTube oder Fotos von Picasa konnten an die Wände der virtuellen Räume gepackt werden. Jeder Raum konnte mit verschiedenen Kameraperspektiven erkundet werden  Dabei konnten sich bis zu 20 Personen in einem virtuellen Raum aufhalten und miteinander chatten. Der Text erschien in Sprechblasen über den Avataren.

Das Konzept von Lively kennt man schon von der Plattform Second Life. Auch hier herrscht mittlerweile gähnende Leere. Die Google-Kopie konnte sich einfach nicht durchsetzen.

No 3: Google Chrome – Der Google Browser

Technisch gesehen ist der Google Browser Top. In Deutschland kann und konnte er sich bis jetzt trotzdem kaum durchsetzen. Laut webhits.de hat Google einen Marktanteil in Deutschland von rund 0,7 % Stand 25. Oktober 2010 –  zum Vergleich: Internet Explorer: 62% und Firefox rund 31%. (http://www.webhits.de/deutsch/index.shtml?webstats.html)

In den USA hat Google Chrome laut netmarketshare.com einen Marktanteil von 7,98 %.  Das Google Chrome hierzulande gescheitert ist, hängt vor allem mit dem tiefen Misstrauen gegenüber Google zusammen. Viele Nutzer haben Angst vor der Datenkralle Google ( dazu mehr im Post von norino23 zum Thema Datenkralle https://blogstudentshwr.wordpress.com/2010/10/16/datenkrake/  ).

No 4 : Google Wave

Nach dem Start der Google Welle am 27. Mai 2009 ist es ziemlich ruhig um das Programm geworden. Google Wave stellt eine Mischung aus Mail, Chat, Wiki, Blog und Fotoportal dar. Es ermöglicht die Zusammenarbeit mehrerer Anwender in Echtzeit. Wenn zum Beispiel ein Mitschreiber einer wave an einer Illustration arbeitet, sehen das die anderen User genau in dem Augenblick, in dem er sie bearbeitet.

Wenn ein paar Leute an einer Welle arbeiten kann dies durchaus hilfreich sein, weil man nicht mehr direkt nebeneinander sitzen muss. Leider wird wave bei zunehmender Benutzerzahl immer unübersichtlicher.

No 5: Google Answers

Google Answers sollte dem Nutzer die Möglichkeit geben, Fragen aus allen möglichen Themenbereichen zu stellen. Die Fragen wurden dann von Experten beantwortet. Dies erfolgte gegen Bares. Die Experten  bekamen 75 % des Preises der Antwort. Google behielt 25 % Prozent zuzüglich einer Verwaltungsgebür von 50 Cents. Diese bekam Google aber auch, wenn die Frage nicht beantwortet werden konnte.

Die Benutzer von Google Answers konnten selber festlegen, wie viel ihnen die Beantwortung ihrer Frage Wert war.

Durchsetzen konnte sich dieser Dienst jedoch nicht und wurde 2006 nach ca. 4 Jahren wieder eingestellt.

Warum Google Answers gescheitert ist, lag vor allem an der Konkurrenz. Frageportale wie „wer weiß was“ und „Yahoo Clever“ gab es schon und diese waren umsonst. Außerdem schienen viele Nutzer verunsichert, ob die Fragen wirklich von Experten beantwortet wurden.

No 6: Google Catalogs

Unternehmen konnten ihre Kataloge an Google schicken und diese wurden dann eingescannt. Das Programm kam 2002 auf den Markt. Leider verfehlte das Projekt seine Wirkung. Zwar konnte man die Kataloge durchblättern, aber zum Bestellen musste man trotzdem das Telefon zur Hand nehmen. Im Zeitalter der Onlineshops ist das Programm gescheitert.

No 7: Google Checkout

Das Bezahlsystem von Google konnte sich leider gegen seine Konkurrenten wie  PayPal nicht durchsetzen. Noch nicht einmal in den USA erreichte Google Checkout einen nennenswerten Marktanteil.

No 8: Orkut

Orkut ist ein soziales Netzwerk, das weder in den USA noch in Europa den erhofften Durchbruch brachte. Nur in Indien und Brasilien ist Orkut erfolgreich. Warum weiß keiner so genau.

So sieht Orkut in Verbindung mit dem Google Chrome Browser aus:

No 9 : Google Knol

Eine Wissensammlung von Google. Diese wird jedoch wenig genutzt. Viele wissen nicht einmal das es eine alternative zu Wikipedia gibt.

No 10: Google Viewer & Google Video Player

Der Google Viewer ermöglichte die Betrachtung der Suchergebnisse in Form einer Dia-Show. Der Dienst startete 2002 und verschwand noch im selben Jahr.

Mit dem Google Video Player konnte man Videos anschauen, die man von Google heruntergeladen hatte. Leider nutzte dieses Programm kaum jemand, weil die meisten User keine Videos bei Google downloaden.

Quellen:

http://www.pcwelt.de/ratgeber/Upps-Die-10-groessten-Google-Flops-aller-Zeiten-149973.html

http://www.chip.de/bildergalerie/Die-groessten-Google-Flops-Galerie_33887971.html

http://www.zehn.de/die-10-schlimmsten-google-flops-498688-0

http://www.seo-united.de/blog/google/die-10-groessten-google-flops.htm

http://www.computerwelt.at/detailArticle.asp?a=128491&n=5

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Kommentare zu: "Google Flops…" (1)

  1. yuliyap schrieb:

    Angesichts der breiten Produktpalette und immer wieder neuen Ideen scheint es, dass Google unaufhaltsam auf Wachstum ausgerichtet ist und sucht verzweifelt nach neuen Geschäftsfeldern. Ja wie es so ist: ein Mensch hat nie genug 🙂
    und die Google-Gründer sind keine Ausnahme.

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